Jahr

Workshops

Konstruktionen

m2 gestaltete Fläche

Um was geht´s … ?

Zuerst und vor allem um Jugendliche und junge Erwachsene! Über eine Dauer von zunächst 2 Jahren sollen in partizipativen Workshops im „Lëtzebuerger SOS Kannerduerf“ in Mersch funktionale Grundstrukturen für ein sozio-ökologisches Langzeitprojekt entstehen.

Was geht ab?

Gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden Kulturflächen angelegt und ein „naturnaher Show-und Nutzgarten“ mit nachhaltigen „Upcycling-Konstruktionen“entwickelt.

Was kann man lernen?

Alle TeilnehmerInnen können positiv selbstwirksame Erfahrungen machen und werden in alle Prozesse mit eingebunden; von der Planung bis zur Umsetzung. Es kann sowohl zur beruflichen Orientierung dienen, als auch das persönliche Interesse am ökologischen Handeln wecken. Die Arbeit in und mit der Natur kann als wichtige Ressource für die Gesundheit entdeckt werden. Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Verhalten, die Förderung der eigenen Kreativität/Improvisationsfähigkeit, die Entwicklung handwerklicher Kompetenzen und die Freude am gemeinsamen Tun stehen hier im Mittelpunkt.

Die Workshops

Die angebotenen Workshops bieten unterschiedliche Schwerpunkte und handwerkliche Herausforderungen Zur Verwendung kommen unter anderem Materialien wie Holz, Stein und Metall: Erfahrungsbereiche sind – der Anbau, die Pflege, die Ernte und die Verwendung von Obst, Gemüse und Früchten, – das Vermehren und „Aufschulen“ von bienen- und insektenfreundlichen, einheimischen Pflanzen, hier soll später eine interne „Produktion“ von einheimischen Kleingehölzen, Stauden, Kräutern, sowie von Frucht und Gemüse entstehen.

Was ist das Ziel?

Auf diese Weise könnte das „SOS Kannerduerf“ mit einer bienen- und insektenfreundlichen Bepflanzung langfristig aufgewertet werden, gegebenenfalls mit dem Einzug eigener Bienenvölker und der eigenen Honigproduktion, – die Konstruktion von Hochbeeten, Trockenmauern, einer kleinen Tümpelanlage mit Bachlauf als Trinkquelle für die tierischen Bewohner Abschließend erhält jede(r) Teilnehmer(in) ein individuelles „Portfolio“, welches die Zusammenarbeit dokumentiert und zertifiziert als mögliche Beilage einer beruflichen Bewerbungsmappe.

In Zusammenarbeit

Das YOUTHfulNATURE-Projekt ist eine Gemeinschaftsprojekt zwischen der Fondation SOS Kannerduerf und Horyoh ASBL und wird mit 100% von der Fondation getragen.

DAs Projekt auf dem Gelände des SOS Kannerduerf umgestzt UND IST ÖFFENTLICH NICHT ZUGÄNGLICH.

Wir bitten  zum Wohle der Mitbewohner des Kinderdorfes hier um Ihr Verständnis.

VIELEN DANK!

Wenn Sie Fragen zum Projekt haben oder selbst ein Projekt angehen möchten, Hilfe benötigen, bitten wir Sie uns Ihre Kontaktdaten (Name, Mail, Tel, …) PER MAIL comitee@horyoh.lu zuzustellen.

Anschließend nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf und stehen gerne für Fragen bereit.

Vielen Dank!

Projektziele

Neben den handwerklichen Tätigkeiten während den Workshops und der daduch resultierenden Verbesserung und Steigerung von motorischen, handwerklichen und organisatorischen Kompetenzen, der Teilnehmer sowie der Sensibilisierung einer bewussteren und nachhaltigen Lebensweise werden auch soziale Kompetenzen in diesem Projekt gefördert.

Dem Teilnehmer werden Aufgaben, Verpflichtungen und damit auch Verantwortung übertragen. Bereits bei der Material- und Werkstoffauswahl in z.B. Recycling-Center, werden die Teilnehmer zur Improvisation und Zusammenarbeit mit dem Projektleiter aber auch mit Dritten (z.B. Mitarbeiter Recycling-Center) gefordert und im übertragenen Sinne „gezwungen“.

…“Was kann ich wofür verwenden und brauch ich Das wirklich?“ …

werden ständig begleitende Fragen sein….

Wir wollen die Teilnehmer in dieser Phase „abholen“ und sie bereits in der Planungsphase mit einbeziehen um so zur Mitarbeit, Improvisation und Kreativität inspirieren und motivieren.

Ziel ist es über die Workshops sozial-ökologische Werte in Handeln und Denken zu vermitteln um so einen westlichen Einfluss auf das eigene Konsumverhalten zu nehmen.

Primärziele

  • Förderung des Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Giessdienst)
  • Sensibilisierung zu einem nachhaltigen und ökologischen Denken und Handeln … (z.B. Materialwahl)
  • Förderung der Selbstwerte und der eigenen Kompetenzen wie selbstständiges Handeln (z.B. bei der Organisation von benötigtem Material)
  • Berufsorientierung durch unterschiedliche praktische Tätigkeiten (neben Gartenarbeiten auch Stein- und Holzarbeiten)
  • Wertschätzung der eigenen Ergebnisse und Leistungen (z.B. Ernten von Gemüse, Bau einer Konstruktion, … )
  • Sensibilisierung zu einer bewussteren Ernährung (wie wächst was ich esse?)
  • Förderung der Gruppendynamik und der gemeinschaftlichen Werte
  • Eigenverantwortung und organisatorische Eigenkompetenzen durch Übernahme von Aufgaben (z.B. Pflege der Kulturen)
  • Aufbau von festen Strukturen und Beziehungen
  • planerische und organisatorische Kompetenzen
  • Förderung der Improvisations- und Lösungs-“fähigkeiten“
  • Förderung der eigenen Kreativität

Sekundarziele

Die sekundären Ziele des Projektes ist die Zertifiziertung und Bescheinigung von praktischen Arbeiten, Ergebnisse in den Workshops und Ergebnisse der Teilnehmer sowie Hilfestellung bei einer Berufsorientierung:

Diese Teilnahmebescheinigungen und Zertifizierung können sich auf einzelne Workshops (Kat. A) oder auf eine Kombination von Workshops (Kat. B) beziehen und während des laufendes Projektes ausgestellt werden.

  • Erlernen und Fördern von handwerklichen einfachen und anspruchsvollen, Fähigkeiten im Bereich des Gartenbaus (z.B. Erd-, Pflanz- und Pfegearbeiten, Gießen, Aussaat, ,,Beikrautregulierung“, u.v.m …
  • und im Handwerk (z.B. Abmessen, Sögen, Schneiden, Nivelieren, Schrauben, … )
  • den Umgang und Gebrauch mit Werkzeug im Gartenbau und Handwerk allgemein (z.B. Spaten, Schaufel, Vierzahn, Hammer, Zollstock, Bandmass, Bügelsäge, Zollstock, Wasserwaage, Schnur, … )
  • den praktischen Umgang mit Pflanzkulturen von Aussaat bis Ernte
  • vegetative (z.B. Steckholz, Teilung) und generative Vermehrung (Aussaat)
  • Weiterverarbeitung der Ernte
  • Basis- und Grundwissen im Gartenbau und in der Techniken „naturnahe Gärten“ (z.B. Schnitt und Pflege von Stauden, Kräutern oder Sträuchern, ..)
  • Umgang und Handhabung der Materialien Holz, Stein, Metall bei der Verwendung des Upcycling-Materialien (z.B. Bau Trockenmauer, Stützgerüst, …)
  • Komposter anlegen und „pflegen“

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